Mit 5 Spielern reisten wir mit unserem Trainer Felix Styger nach Bern. Die Schweizermeisterschaft wurde mit acht Teams ausgetragen. In zwei Gruppen spielte jeder gegen jeden mit einer anschliessenden Begegnung gegen den gleichklassierten der anderen Gruppe. Am ersten Tag gewannen wir die Spiele gegen Genf 1 und Basel überzeugend, womit wir auf gutem Weg in den Halbfinal waren. Nach einer 6:1 Führung verloren wir das dritte Gruppenspiel am Samstagmorgen gegen Oberwallis mit 8:6 und klassierten uns in unserer Gruppe auf Rang 2.Gegen Lausanne, den Zweitklassierten der anderen Gruppe, zogen wir ein schlechtes Spiel ein und verloren klar mit 10:2. Damit verpassten wir den Halbfinal um einen Punkt und mussten am Sonntag um die Plätze 5 bis 8 spielen.

Nach dem 7:6 Sieg gegen die 2. Mannschaft von Genf, konnten wir am Sonntagnachmittag gegen Basel um Rang 5 und 6 spielen. Die Begegnung gegen Basel mit dem prominenten Skip Franz Nietlispach war von gutem Niveau und äusserst spannend. Dank eines gelungenen letzten Steins von Burkhard Möller eroberten wir Platz 5.

Obwohl die Enttäuschung über die verpassten Spiele um Edelmetall gross ist, können wir 4 Siegen in 6 Spielen auf eine ansprechende erste Schweizermeisterschaft mit den neuen Sticks und zurückblicken.

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Die St. Galler Rollstuhlcurling Trophy fand erstmals am ehemaligen Termin des traditionellen Rollstuhlcurlingturniers in Lausanne statt, das wegen der Schliessung der Curlinghalle in Lausanne ausfiel.

Vom Freitag auf den Samstag fiel in der ganzen Schweiz eine Rekordmenge Schnee. Alle sechs Teams trafen trotzdem pünktlich beim Curling Center in St. Gallen ein, wo sie dank einer frühmorgendlichen Scheeräumung von Rolf Matt, Felix Styger und Eismeister Yannik Kappler die Autos planmässig hinter der Eishalle parkieren konnten. 

St. Gallen besiegte Albeina Basel in der 1. Runde dank eines Viererhauses im letzten End mit 10:9. Erwartungsgemäss gewannen Wetzikon gegen Genf und Les Brigathors CC Oberwallis den CC Bern. Nach der Mittagspause waren Wetzikon und St. Gallen nochmals siegreich und führten nach dem ersten Tag die Tabelle mit je zwei Siegen an. Am gemeinsamen Nachtessen wurden insgesamt 38 Curler, Begleitpersonen und Mitglieder des OK vom Takeout-Team verwöhnt.

Da der Schneefall auch während des ganzen Tages und Abends nie nachliess, hatten Rolf Matt, Felix Styger und der Fotograf Roger Koller beim Aufbruch der Spieler nochmals einen Grosseinsatz beim Ausgraben der parkierten Autos.

Meteorologisch ruhiger verlief der Sonntag. Den Spitzenkampf um 09.30 entschied Wetzikon gegen St. Gallen. Nachdem Wetzikon am Sonntagnachmittag auch Basel bezwang, gewannen die Zürcher Oberländer die erste Austragung des Turniers mit dem Punktemaximum. Das Heimteam verlor hingegen das abschliessende Spiel gegen den CC Bern mit 0:7.

Trotz des 5. Rangs gewannen die St. Galler die Erkenntnis, dass sie mit allen Gegnern mithalten können.

Das Turnier verlief dank Rolf Matt, dem Eismeister Yannick Kappler und dem grossen Einsatz der Helfer des Curling Centers reibungslos und ohne Zwischenfälle. Viele Teilnehmer äusserten beim Abschied den Wunsch, 2024 wieder in St. Gallen zu spielen.

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Die Meisterschaft wurde vom Team Oberwallis mit Skip Francoise Jaquerod dominiert. Drei der 4 Spieler bildeten bis zu den Paralympics 2022 das Schweizer Nationalteam und profitierten von den intensiven Trainings und der Spielpraxis an grossen Turnieren. Die Mannschaft verlor nur ein Spiel gegen Lausanne. Wetzikon mit dem erfahrenen Skip Marcel Bodenmann legte nach der Startniederlage gegen Oberwallis eine Siegesserie hin und qualifizierte sich problemlos für den Halbfinal. Das junge Bern-Geuyère und Albeina Basel erreichten ebenfalls den Halbfinal. Basel stellte erstmals nach langer Absenz wieder ein Team. Zusammen mit dem ehemaligen Sitzen-Leichtathleten Franz Nietlispach bildeten drei erfahrene Curler eine Mannschaft, die im Verlaufe des Turniers immer besser wurde.

Die Halbfinalspiele verliefen sehr unterschiedlich. Während Oberwallis Bern Gruère bereits nach 6 End mit 12:2 bezwungen hatte, setzte Wetzikon gegen Basel erst mit einem gestohlenen Stein im 8. End durch. Das umkämpfte Finalspiel gewann Oberwallis mit 9:6 nach drei gestohlenen Steinen im 7. End. Die Bronzemedaille sicherte sich Bern-Gruyère mit 8:5 gegen Albeina Basel.

In den Platzierungsspielen setzte sich Genf durch und schloss das Turnier auf dem 5. Rang ab. Gastgeber St. Gallen belegte mit nur einem Sieg hinter Lausanne den letzten Platz.

Der Event wurde durch das OK vom Curling Center St. Gallen sehr gut organisiert und verlief ohne Pannen. Am gemeinsamen Nachtessen am Samstagabend nahmen auch der TK-Chef Andreas Heiniger und der Nationalcoach Stephan Pfister teil.

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Nach nur wenigen Trainingseinheiten bestritten wir vom 14. bis 16. Oktober das Internationale Rollstuhlcurling Turnier in Wetzikon. Im Auftaktspiel gegen das Schweizer Nationalteam konnte unser Skip mit seinen Steinen bereits im ersten End ein Fünferhaus realisieren und wir gewannen das Spiel anschliessend klar. Mit drei Siegen und einer Niederlage gegen Deutschland qualifizierten wir uns für den Halbfinal.

In diesem zogen wir am Sonntagmorgen gegen Oberwallis ein sehr schlechtes Spiel ein und verloren deutlich.

Am Nachmittag fanden wir im kleinen Final gegen Italien zur Sicherheit der ersten Spiele zurück und entschieden das Spiel mit 6:3 für uns.

Bereits zu Beginn der neuen Saison können wir mit der nationalen Spitze weiterhin gut mithalten.

 

Wir fuhren am 10. Februar mit dem Ziel, eine Medaille zu gewinnen an die Schweizermeisterschaft nach Genf. Die ersten drei Spiele gegen Wetzikon, Bern und Lausanne konnten wir gewinnen. Nach der Niederlage gegen Brig brauchten wir einen Sieg gegen Genf, um uns aus eigener Kraft für den Final zu qualifizieren. Den Sieg erreichten wir nach einem spannenden Spiel im Zusatzend. Im Final gegen Brig waren wir chancenlos und verloren 5:11. Die Silbermedaille an der ersten Schweizermeisterschaft in der neuen Zusammensetzung ist jedoch ein grosser Erfolg.

 

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